Generalversammlung 2018



Junggebliebener Verein zog Bilanz

In der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Ichenheim wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Schriftführerin Marita Wendle hörte auf, ihre Nachfolgerin wurde Laura Schäfer. Für den scheidenden Beisitzer Thomas Schlißke wurde Philipp Grieshaber gewählt.

In der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Ichenheim gab es Neuwahlen, Rück- und Ausblicke. Vorsitzender Reiner Hagemann und Rechnerin Myriam Pfeiffer-Neumann wurden einstimmig in der Sitzung im Gasthaus "Prinzen" wiedergewählt. Die Vize-Schriftführerin Marita Wendle schied nach langjähriger Tätigkeit aus. Ihre Nachfolgerin wurde Laura Schäfer. Der Nachfolger von Beisitzer Thomas Schlißke, der ebenfalls nicht mehr antrat, wurde Philipp Grieshaber. Als neue Kassenprüfer wurden Alisa Schäfer und Franziska Siegenführ gewählt.


13 Auftritte im Jahr 2017

Der Verein hat sich jung gehalten. Das Durchschnittsalter des 48-köpfigen Stammorchesters beträgt 34 Jahre, informierte Schriftführerin Renate Rosewich. Der Verein hielt 42 Proben ab und absolvierte 13 Auftritte, unter anderem bei den Konzerten, am Volkstrauertag oder an Fasnacht. Zahlreichen Jubilaren überbrachten die Musiker ein Ständchen. Auch Gottesdienste und gesellige Veranstaltungen wie Waldspeck- und Flammenkuchenessen standen auf dem Programm. Der Vorstand hielt acht Sitzungen ab. Über die Tätigkeiten erfolgte eine ausführliche Foto- und Videopräsentation durch Winfried Wendle. Höhepunkte des Jahres waren sicherlich das Jahreskonzert und das Rheinfest. Wegen einiger Anschaffungen schloss der Verein mit einem Minus ab.

Dirigent Johannes Büttner, seit über zehn Jahren musikalischer Leiter, hob hervor, dass ihm die Arbeit mit den Musikern immer noch Spaß bereite und er gerne aus Freiburg nach Ichenheim komme. Er lobte die Lebendigkeit des Vereins, die Spontaneität und Vielseitigkeit der Musiker, die sich auf ein außerordentliches Potenzial im Nachwuchsbereich verlassen könnten. Trotzdem regte er an, die Schule zu besuchen, um Nachwuchs zu werben.

Büttner appellierte aber auch an die Verantwortung jedes Einzelnen für die musikalische Qualität des ganzen Orchesters, wozu ein konsequenter und disziplinierter Probenbesuch unabdingbar sei. Positiv sei der ins Leben gerufene Orchesterbeirat. Sein Dank ging zudem an den langjährigen Vizedirigenten Edmund Grieshaber, der im Rahmen des Jahreskonzertes in würdigem Rahmen für seine 50-jährige Musikertätigkeit geehrt wird.

25 Jahre hatte Harald Wendle mit den Mitteilungen ans Amtsblatt dafür gesorgt, dass die Aktivitäten des Vereins nach außen kommuniziert wurden. Das übernimmt nun fortan Alisa Schäfer. Lob gab es für Jörg Bläsi, der einen neuen Notenschrank angefertigt hat.


Die neue "Bläserklasse"

Jannik Herrmann stellte danach die neue Bläserklasse vor, die in einer Kooperation mit der Grundschule installiert wird. Für Schüler besteht in dieser Bläserklasse die Möglichkeit, ab der dritten Klasse relativ kostengünstig ein Instrument zu erlernen. Ortsvorsteher-Stellvertreter Hans-Jörg Hosch, der die Grüße und den Dank der Gemeinde und Ortsverwaltung überbrachte, gratulierte dem Musikverein zu seinem hohen musikalischen Niveau, auf dem dieser sich gleichwohl nicht ausruhe.

Zum Schluss gab Vorsitzender Hagemann die Termine für das aktuelle Vereinsjahr bekannt: das Kirchenkonzert, ein Auftritt auf der Landesgartenschau in Lahr, der Gegenbesuch beim Musikverein Bernau Schwarzwald und beim Weinfest beim Partnerverein in Saint.-Hippolyte im Elsass.


Ehrungen und Verdienste

Vorsitzender Reiner Hagemann hatte viele Ehrungen zu tätigen. Roland Herrmann, Jannik Herrmann, Mirco Schmieder, Marius Rudolf, Frederic Pfeiffer, Paul Schnebel, Alexander Fischer und Louis Rosewich wurden für sehr guten Probenbesuch geehrt. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft, davon auch zwölf Jahre im Vorstand, wurde Cornelia Fischer mit der silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Für 16 Jahre Tätigkeit im Vorstand wurde Marita Wendle mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Thomas Schlißke bekam die silberne Vereinsnadel für zwölf Jahre Mitgliedschaft im Vorstand. Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Kathrin Eichner, Franziska Siegenführ und Alisa Schäfer geehrt.






Jahreskonzert 2017



Musik zwischen New York und Afrika

Mit tosendem Applaus hat das Publikum den Musikverein Ichenheim bei seinem Jahreskonzert gefeiert. In der Langenrothalle zeigten die Musiker die ganze Bandbreite ihres Könnens von Jazz bis Rock.

Jahreskonzerte mit dem Musikverein Ichenheim sind gesellschaftliche Ereignisse. Die meisten Gäste kommen schon lange vor Konzertbeginn und nutzen das Foyer zum geselligen Schwätzle. Allen gemeinsam ist die Vorfreude und Spannung auf einen einzigartigen Konzertabend. In der sehr gut besuchten Langenrothhalle rockte das Orchester, ging mit Jazz-Klassikern an den Start, erklomm musikalisch die schönste Pracht der Alpen, um sich wieder in einem swingenden New York oder in der weiten Steppe Afrikas zu verlieren.

Der Musikverein verstand es wieder Mal punktuell vielfältige Klangwelten zu zeichnen. Welten, die es mit ihrem langjährigen Dirigenten Johannes Büttner nur zu gern erforscht. Da darf auch improvisiert werden. Zwischen dem Auftritt von Jugendkapelle und großem Orchester erstaunte eine achtköpfige Brass-Combo mit Blechmusik vom Feinsten.

Der Vorabend vor dem ersten Advent gilt beim Musikverein als gesetztes Datum für das Jahreskonzert. Unendliche Probenstunden reihten sich ein. Aber es hat sich gelohnt. Was dieses knapp 50-köpfige Orchester am Samstagabend auf die Bühne brachte, ließ den Körper vibrieren und versetzte so manchen Gast selbst in Schwingungen. Herausragend war das sensible Spiel von Jannik Herrmann an der Posaune. Seine solistische Darbietung rundete die Komposition "Misty" von Erroll Garner feinfühlig ab.

Mit Bravour meisterte das Orchester mit ihrem bestens aufgelegten Dirigenten sein grandioses Konzertereignis, das noch lange nachhallen wird. So sehr die Vielfalt der Musik changierte, so wunderbar fühlt sich der Musikverein in den Jazz-Klassikern beheimatet. Dieser jugendlich frische Klangkörper wusste mit verspielter und lässiger Ausdrucksstärke zu überzeugen und begeisterte von der ersten Sekunde an. Einen kleinen Ausblick auf den Abend schenkte das Jugendorchester unter der Leitung von Marco Rajnys.

Souveräne Leistung tönte aus allen Registern. Hochkonzentriert und meisterlich gespielt, vollführte der musikalische Nachwuchs einen eigenen kleinen Konzertteil. Das machte Laune und zeigte eine ideal vorbereitete Musikerjugend. Nach ihrer rockigen Interpretation von Led Zeppelins "Stairway to Heaven" legte sie schwungvoll mit "Mary Lou" ganz einfach nach.

Vor dem geistigen Auge ließen die Jugendlichen "Mary Lou" regelrecht tanzen und einen Salto schlagen. Ganz schön was auf die Ohren gab es mit dem Percussion-Solo unter afrikanischen Klängen. Mit Spannung erwartet und hoch gefeiert wurde das Stück "Pata Pata" mit dem Sologesang von Franziska Siegenführ.



Generalversammlung 2017



Reichlich Arbeit und viel Anerkennung hat den Ichenheimer Musikern das vergangene Vereinsjahr mit dem Dorfjubiläum gebracht. 52 Köpfe zählt das Stammorchester, dessen Durchschnittsalter 30 Jahre beträgt.

In der Jahresversammlung des Musikvereins, die am Freitag im Gasthaus Prinzen stattfand, wurden der stellvertretende Vorsitzende Frederic Pfeiffer, Schriftführerin Renate Rosewich, die Beisitzerin Carola Jäger und die Beisitzer Axel Fischer und Jannik Herrmann wiedergewählt. Für die zweite Rechnerin Cornelia Fischer wurde Paul Schnebel gewählt. Leonie Grieshaber, die viele Jahre für die Küche verantwortlich war, hörte ebenfalls auf. Für sie wurden Tanja Siegenführ und Simone Kieper gewählt. Vorsitzender Reiner Hagemann bedankte sich bei den beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, beglückwünschte die Gewählten. Ihnen dankte er für die Bereitschaft, weiterhin oder neue Verantwortung zu übernehmen.


Die Vereinsstatistik

Nach der aktuellen Vereinsstatistik von Schriftführerin Renate Rosewich beträgt das Durchschnittsalter des 52-köpfigen Stammorchesters 30 Jahre. Es wurden 38 Proben abgehalten und elf Auftritte (Konzerte, Volkstrauertag, Fasnacht) absolviert. Sieben Jubilaren wurde ein Ständchen überbracht. Drei Gottesdienste wurden umrahmt und zwei gesellige Veranstaltungen standen auf dem Programm. Es fanden neun Sitzungen der Vorstandschaft statt, in denen unter anderen der Themenhof für das 950-jährige Dorfjubiläum vorbereitet wurde, der ein voller Erfolg war. Den Tätigkeitsbericht erfolgte wie im letzten Jahr als ausführliche Foto- und Videopräsentation durch Winfried Wendle, der das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahrs festhielt, dessen Höhepunkte sicherlich das Jahreskonzert, das Rheinfest und das Dorfjubiläum waren. Von einer positiven Kassenlage berichtete Kassiererin Myriam Pfeiffer-Neumann. Dirigent Johannes Büttner, der nun seit über zehn Jahren musikalischer Leiter ist, hob hervor, dass ihm die Arbeit mit den Musikern immer noch Spaß bereite und er gerne aus Freiburg nach Ichenheim komme. Er lobte die Lebendigkeit des Vereins, die Spontaneität und Vielseitigkeit der Musiker, die sich auf ein außerordentliches Potential im Nachwuchsbereich verlassen könnten.

Trotzdem regte er an, die Schule zu besuchen, um Nachwuchs zu werben. Büttner appellierte aber auch an die Verantwortung jedes Einzelnen für die musikalische Qualität des ganzen Orchesters zu sorgen, wozu ein konsequenter und disziplinierter Probenbesuch unabdingbar sei. Danach wurden Roland Herrmann, Alexander Fischer, Mirco Schmieder, Frederic Pfeiffer, Jannik Herrrmann, Marc Zibold und Marius Rudolf für guten Probenbesuch geehrt. Vorsitzender Reiner Hagemann ehrte dann für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Simone Kieper und dankte ihr für ihren langjährigen Einsatz. Anschließend stimmte die Versammlung der vom Vorstandsteam vorberatenen und vorgeschlagenen Änderung von zwei Paragraphen der Vereinssatzung einstimmig zu.


Jubiläums-Beitrag

Die Grüße und den Dank für den plötzlich verhinderten Ortsvorsteher Ralf Wollenbär überbrachte Axel Fischer, Vorstandsmitglied des Fördervereins »950 Jahre Ichenheim«. Er bedankte sich auch für die Gemeinde und Ortsverwaltung für die hervorragende Beteiligung am Festwochenende, an dem der Musikverein einen hervorragenden Beitrag zum Jubiläum geleistet habe.

Zum Schluss erwähnte Vorsitzender Reiner Hagemann die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstandsteam. Er finde es toll, dass die Arbeit und Organisation immer bei Veranstaltungen so gut klappe. Weiter schlug er vor, einen Musikerbeirat zu gründen. Danach gab er noch einige Termine bekannt, darunter dass der Musikverein Bernau aus dem Schwarzwald beim diesjährigen Rheinfest zu Gast sein werde. Jungmusiker Louis Rosewich hat diesen Auftritt bei einem Festkonzert in Bernau, bei dem er mit seiner Familie zugegen war, gewonnen.

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