25.09.2026

Der Männergesangverein Schuttertal hat mit seinem alten Stangenzelt beim Waldfest am Eichberg eine wirklich tolle Atmosphäre geschaffen. Und da haben wir am Montagabend überaus gerne als Gegenbesuch zu unserem Musicalabend gespielt. Auch ein paar Legelshurster haben den Weg ins Schuttertal gefunden und es war schön sich mit dem ein oder anderen bekannten Gesicht wieder zu unterhalten. Es hat sicher allerdings bewahrheitet, dass im Tal die Temperaturen in der Regel einen Kittel kälter sind, und so haben die ein oder anderen Damen dann gegen Ende unsere Auftritts trotz Fleecejacke doch etwas gefroren. Am Dienstag haben wir dann unserem lieben Vorstandsmitglied Reiner noch ein Ständerli gespielt und damit war unsere Woche auch schon ganz gut gefüllt. Heute geht es weiter mit den Proben, denn am Sonntag fahren wir zu unseren französischen Freunden nach St. Hippolyte. Und die ein oder andere Stelle wird Mario sicherlich nochmal proben wollen. 

Unsere Klarinetten jumpen hier um Edmund. Und wie auch im Lied “Jump” von Van Halen gesungen wird, gilt für die Klarinetten “I get up, and nothing get’s me down”, also zu deutsch, so schnell macht den Klarinetten nichts schlechte Laune. Die wildesten Läufe, schlimmsten Rhythmen und höchsten Töne in allen möglichen Genres werden hier ohne Murren akzepiert und einfach abgeliefert. Edmund ist es oft nicht genug was in den Noten steht, der improvisiert dann gerne mal noch ein kleines Solo dazwischen. Ja Edmund ist unser Urgestein, zuweilen etwas grummelig stellt er hohe Anforderungen bezüglich Engagement an sein Umfeld. Wer nicht genauso viel Liebe in den Verein steckt wie er, wird gerne mal etwas barsch angegangen. Schlussendlich sind wir unserem Edmund einfach sehr dankbar für die viele Zeit, die er und auch seine Familie in den Verein stecken. Da darf er ruhig mal im Mittelpunkt unseres Kalenderbildes stehen und seine Mädels hüpfen ihm hier gut gelaunt um die Ohren. Mittlerweile hat er noch männliche Verstärkung bekommen von Jonas, der seinem Talent nach zu urteilen, Potential zum nächsten Urgestein hat.

18.09.2026

Wir sind zusammen eins oder? Als Ichener kommt man auf dem Straßenfest einfach gerne zusammen und so geht es wohl auch einigen “Auswärtigen”. Also auf jeden Fall muss es dieses Jahr so gewesen sein, denn am Sonntagabend waren ausnahmslos alle Vereine noch vor 18 Uhr augenscheinlich ausverkauft. Wir Musiker konnten uns beim FCN (alias d‘ Fußballer) noch ein paar letzte Nuggets sichern, danke dafür, Ihr wart echt unsere Rettung. Ja, da wird mal schon mal bisschen emotional, wenn Uwe in der Spülküche sich bei Roland fürs Aushelfen bedankt und die Antwort einfach nur heißt: “He, das ist doch klar, dass ich dir helfe. Wir sind doch zusammen eins.” Und wer mal beim Auf- oder Abbau vom großen Zelt dabei war, spürt diese Verbundenheit auch unter den beteiligten Vereinen. Da packen alle gerne mit an, weil wir das für unser Dorf halt wichtig finden. Für mich ist diese Zusammengehörigkeitsgefühl, dieser Stolz darüber was man gemeinsam erreichen kann, der Ansporn im Ehrenamt. Es gibt so viele Aufgaben ob groß oder klein, die zum Gelingen eines solchen Wochenendes beitragen. Platz fegen, Hopfen für die Deko schneiden, Müll von den Tischen räumen, Bier zapfen, Pavillons spazieren fahren. Und wenn dann die Kids auf dem Karussel strahlen, die Seniorin im Takt mit dem Stock wippt, der Kirchgänger vom Glitzersegen goldig glitzert, die Männer bierbeseelt Lachen und ein lautes Stimmengewirr aus Urlaubserzählungen und Schulvorfreude über den Platz hallt, dann ist das doch schlussendlich wirklich unbezahlbar. Engagiert euch!

11.09.2026

Was für eine schöne Probe letzten Freitag. Nach der Sommerpause ist die erste Probe sowieso immer wie ein großes Familientreffen und dann hat auch noch Jannik die Probe geleitet, weil Mario noch in Urlaub war. Wir hatten musikalisch viel Spaß beim Durchspielen, das Gefühl was für unsere kommenden Auftritte geprobt zu haben, und trotzdem genug Zeit um uns zwischen den Stücken über den Urlaub zu unterhalten. Besser geht es eigentlich nicht. Dieses Wochenende steht jetzt wieder etwas mehr die Arbeit im Vordergrund. Am Donnerstagabend muss das große Festzelt fürs Straßenfest aufgebaut werden, das ist meist ziemlich anstrengend, weil anders als beim gewöhnlichen Campingzelt alles irgendwie viel viel größer und vor allem viel viel schwerer ist. Auch unser kleines Küchenzelt muss aufgebaut werden und am Freitag und Samstag Vormittag geht es dann mit Deko und Zelteinrichtung weiter. Dieses Jahr sind wir gespannt, ob wir genug Blumen für die Deko zusammenkriegen, da die Gärten nach der langen Trockenheit nicht gerade üppig in Farbe stehen. Unsicher ist auch, ob wir nächstes Jahr wieder das gewohnte große Festzelt aufbauen können, denn der jetzige Eigentümer plant einen Verkauf. Es wird also spannend…Wir freuen uns jedenfalls drauf zum Ende der Sommerferien nochmals als Dorf zusammen kommen zu können und hoffen auf viele bekannte und unbekannte Gesichter, den ein oder anderen netten Tratsch und Klatsch und natürlich volle Kassen bei allen Vereinen, sodass wir im neuen Schuljahr wieder alle ordentlich in unsere Jugendarbeit investieren können.