Wir sind zusammen eins oder? Als Ichener kommt man auf dem Straßenfest einfach gerne zusammen und so geht es wohl auch einigen “Auswärtigen”. Also auf jeden Fall muss es dieses Jahr so gewesen sein, denn am Sonntagabend waren ausnahmslos alle Vereine noch vor 18 Uhr augenscheinlich ausverkauft. Wir Musiker konnten uns beim FCN (alias d‘ Fußballer) noch ein paar letzte Nuggets sichern, danke dafür, Ihr wart echt unsere Rettung. Ja, da wird mal schon mal bisschen emotional, wenn Uwe in der Spülküche sich bei Roland fürs Aushelfen bedankt und die Antwort einfach nur heißt: “He, das ist doch klar, dass ich dir helfe. Wir sind doch zusammen eins.” Und wer mal beim Auf- oder Abbau vom großen Zelt dabei war, spürt diese Verbundenheit auch unter den beteiligten Vereinen. Da packen alle gerne mit an, weil wir das für unser Dorf halt wichtig finden. Für mich ist diese Zusammengehörigkeitsgefühl, dieser Stolz darüber was man gemeinsam erreichen kann, der Ansporn im Ehrenamt. Es gibt so viele Aufgaben ob groß oder klein, die zum Gelingen eines solchen Wochenendes beitragen. Platz fegen, Hopfen für die Deko schneiden, Müll von den Tischen räumen, Bier zapfen, Pavillons spazieren fahren. Und wenn dann die Kids auf dem Karussel strahlen, die Seniorin im Takt mit dem Stock wippt, der Kirchgänger vom Glitzersegen goldig glitzert, die Männer bierbeseelt Lachen und ein lautes Stimmengewirr aus Urlaubserzählungen und Schulvorfreude über den Platz hallt, dann ist das doch schlussendlich wirklich unbezahlbar. Engagiert euch!
